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Kinder und Jugendnotdienst ParchimKinder und Jugendnotdienst Parchim

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Kinder und Jugendnotdienst Parchim

Fachbereichsleiterin

Elke Kanzok

Kinder- und Jugendhilfe

Tel.: 03871 / 45 100 10
Fax.: 03871 / 45 100 21
mobil: 0172 / 30 76 617

Kinder- und Jugend - Notdienst mit Clearing (KJND)

DRK Kreisverband Parchim e.V.

Jugendhilfeverbund

Kinder- und Jugendnotdienst und ambulantes Clearing Parchim

19370 Parchim

 

 

Kapazität

Der Kinder- und Jugendnotdienst hat eine Kapazität von 8 Plätzen. Aufgenommen werden Kinder und Jugendliche im Alter von 2-18 Jahren. Kleinstkinder bis 2 Jahre werden aufgenommen, wenn keine Bereitschaftspflege vorhanden ist und die Rahmenbedingungen für eine adäquate Betreuung gesichert sind. Weiterhin ist es möglich auch unbegleitete minderjährige Ausländer auf zu nehmen. 

Ansprechpartner

Silvio Winkler 

Notaufnahme Parchim

Fichtestraße 39
19370 Parchim

Tel.: 03871 / 63 73 15

Zielgruppe

Notdienst / Inobhutnahme

Die Maßnahme ist notwendig und geeignet, wenn insbesondere:

     

  • Konfliktsituation im häuslichen Umfeld, die eine vorübergehende Trennung notwendig und sinnvoll erscheinen lassen

  • Kinder und Jugendliche, die durch physische und psychische Gewaltanwendung bzw. deren Androhung eines Schutzraumes bedürfen und eine Gefährdung des Kindes / Jugendlichen anders nicht abzuwenden ist

  • Kinder und Jugendliche, deren Personensorgeberechtigten kurzfristig ausfallen (Krankenhausaufenthalt) und andere familiäre Stützungssysteme nicht vorhanden sind. Die Aufenthaltsdauer wird mit dem Jugendamt abgesprochen und ist zeitlich begrenzt.

  • Krisensituationen in anderen Helfersystemen, wo eine kurzzeitige räumliche Trennung zur Entspannung der Konfliktsituation und der Abwendung von Selbst- und Fremdgefährdung sinnvoll erscheint

  • Eine Trennung von Eltern / andere Personensorgeberechtigten und Kind / Jugendlichem die Möglichkeit einer Entlastung und Neuorientierung bietet

Kinder- und Jugendhilfeverbund

Wallallee 31
19370 Parchim 

Tel. 03871 - 45 100 10  

  • Das Kind / der Jugendliche auf einen Platz in einer anderen Einrichtung bzw. Kinder- und Jugendpsychiatrie wartet

  • Die diagnostischen Kenntnisse über das Kind, den Jugendlichen, seinem Herkunftsystems erweitert werden sollen und um ggf. ein mögliches Hilfesetting zu entwickeln

  • Der Fachdienst Jugend Unterstützung bei der Planung des weiteren Hilfeverlaufes benötigt

  • Die Aufnahme von minderjährigen unbegleiteten Ausländern (umA) und die damit verbundene Perspektivklärung, sowie die Koordination der dafür notwendigen Netzwerke / Maßnahmen

Clearing

  • Clearing erfolgt auf Anfrage des Fachdienstes Jugend bei unklarer Perspektive, der verantwortliche Sozialarbeiter bleibt fallführend

  • Die Anfrage erfolgt prinzipiell an den Leiter des KJND

  • Der Clearingauftrag wird in Absprache mit dem zuständigen Sozialarbeiter des Fachdienste Jugend formuliert und ein voraussichtlicher Zeitraum festgelegt.

  • Über das Clearing besteht die Möglichkeit für den Fachdienst Jugend auch bei anderer Fallproblematik unabhängig vom Notdienst Unterstützung für die Settingentwicklung in Anspruch zu nehmen

  • Nach dem Clearingverfahren wird dem Fachdienst Jugend eine fachlich fundierte Empfehlung gegeben

Ausschlusskriterien

Die Maßnahme ist nicht geeignet für:

  • Kinder und Jugendliche mit einer ausgeprägten Suchtproblematik, die akut unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stehen

  • Kinder und Jugendliche mit manifestierter psychischer Störung, die sich in einem akuten Schub ihrer Erkrankung befinden und medizinisch/psychiatrische Hilfe benötigen

  • Kinder und Jugendliche, die mehrfach schwerstbehindert sind

  • Kinder und Jugendliche mit einer akuten Selbst- und Fremdgefährdung

Aufnahme- und Beendigungsverfahren

Grundsätzlich werden alle Kinder und Jugendlichen aufgenommen, die Schutz und Hilfe benötigen.

Der Kinder- und Jugendnotdienst ist 365 Tage im Jahr 24 Stunden erreichbar. Es können jederzeit Kinder und Jugendliche aufgenommen werden.

Prinzipiell erfolgt ein Aufnahmegespräch über die Umstände der Aufnahme und zum beteiligten Personenkreis.

Der Schutz der Kinder und Jugendlichen hat Priorität.

Der Fachdienst Jugend wird von den Mitarbeitern des Notdienstes zeitnah informiert (Selbstmelder) und es werden weitere Schritte zur Perspektivklärung und der Ermittlung des Hilfebedarfs abgestimmt.

Kinder / Jugendliche, die massiv andere Mitbewohner bzw. Mitarbeiter bedrohen oder in keinster Weise bereit sind, die Regeln des Zusammenlebens im Notdienst anzuerkennen, kann im Einzelfall in Absprache mit dem Fachdienst Jugend die Unterbringung vorzeitig beendet werden.

Wie geht es weiter?

Nehmen Sie bitte mit Ihrem Ansprechpartner vor Ort, siehe oben rechts, Kontakt auf.