· DRK Kita "Forschergeist"

Klangabenteuer, Energieexperimente und Frühlingsboten – Bei uns war richtig was los

Hinter uns liegen ereignisreiche Tage voller Entdeckungen, spannender Begegnungen und sonniger Momente. Gemeinsam mit unseren Kindern haben wir gestaunt, geforscht, gebaut und ganz nebenbei wieder einmal erlebt, wie vielseitig Lernen sein kann.

Von verlorenen Melodien und großer Energie

Für unsere Schulstarter begann alles mit einem besonderen Highlight: dem Theaterstück „Die verlorene Melodie“. Mit großer Aufmerksamkeit lauschten die Kinder den unterschiedlichen Klängen und lernten verschiedene Instrumente kennen. Sie spürten, wie Musik Stimmungen verändern kann, und entwickelten eigene Gedanken dazu, wie Töne entstehen. Solche kulturellen Erlebnisse fördern nicht nur das bewusste Zuhören, sondern stärken auch Ausdrucksfähigkeit und ästhetisches Empfinden.

Ebenso eindrucksvoll war der Besuch bei den Stadtwerken. Dort erhielten unsere Schulstarter einen spannenden Einblick in das Heizkraftwerk und erfuhren, wie Wärme und Energie entstehen. Mit wachem Blick und vielen klugen Fragen erkundeten sie die technischen Abläufe. Wenn Kinder verstehen, wie Energie gewonnen wird, wächst ihr Bewusstsein für Zusammenhänge und Nachhaltigkeit – ein wichtiger Schritt in Richtung verantwortungsvolles Denken.

Auch die große Bibliothek öffnete uns ihre Türen. Zwischen hohen Regalen und unzähligen Büchern stöberten die Kinder neugierig, entdeckten neue Geschichten und vertieften sich in fantasievolle Welten. Sprache schafft Zugänge zur Welt – wir geben den Kindern Raum, diese selbstständig zu erobern.

Forschen, Bauen, Staunen – Wir entdecken die Welt

Das schöne Wetter zog uns hinaus auf den Südstadt-Spielplatz und zu den Wallanlagen. Mit Lupengläsern ausgerüstet untersuchten die Kinder Sträucher, entdeckten erste Knospen und beobachteten kleine Insekten. Sogar die ersten Krokusse wurden gesichtet. Solche Naturerfahrungen schärfen den Blick für Details und lassen den Wandel der Jahreszeiten unmittelbar erlebbar werden.

Im großen Morgenkreis wurde es experimentell: Eine Mandarine schwamm in einem Glas Wasser – und die Herausforderung bestand darin, sie herauszuholen, ohne dass Wasser überlief. Die Kinder probierten unterschiedliche Lösungswege aus. Schnell merkten sie, dass das Hineingreifen das Wasser zum Überlaufen brachte. Schließlich entstand die Idee, mit dem Finger einen Strudel zu erzeugen. Durch die Bewegung im Wasser wurde die Mandarine tatsächlich nach oben befördert. Hier zeigte sich eindrucksvoll, wie gemeinsames Nachdenken, Ausprobieren und Durchhalten zum Erfolg führen.

Im Kreativraum verwandelte sich ein großer Karton in ein begehbares Auto. Mit viel Fantasie, Absprachen und Teamarbeit entstand ein Fahrzeug, das nicht nur stabil war, sondern auch Platz für ein Kind bot. Im Bauraum wurde aus Steinen ein imposanter Sonnenschutz errichtet, während in der Lernwerkstatt intensiv mit Zahlen gearbeitet wurde: Wie viele Augen zeigen alle Würfel zusammen? Die Punkte wurden gezählt, verglichen und an der Magnettafel ergänzt. Mathematik wurde dabei ganz selbstverständlich handelnd erfahren.

Mit vielen neuen Eindrücken, frischer Frühlingsluft und einer großen Portion Forschergeist blicken wir dankbar auf diese ereignisreiche Zeit zurück.