· DRK Projekt Kleine-Retter-ganz-groß

Kleine Hände, große Hilfe – Helfen lernen bei den „Eichhörnchen“

Aufmerksam sein, sich etwas zutrauen und gemeinsam handeln: Die Kinder der Eichhörnchengruppe der Kita "Pfiffikus" entdecken, wie aus kleinen Gesten echte Hilfe wird und warum jeder etwas beitragen kann.

Was kann ich eigentlich tun, wenn ein anderes Kind meine Hilfe braucht? Bei den Eichhörnchen der DRK Kita „Pfiffikus“ in Lübz wird diese Frage ganz praktisch beantwortet.

Im Projekt „Kleine Retter ganz groß“ nähern sich die Kinder dem Thema Erste Hilfe auf eine Weise, die zu ihrem Alltag passt. Sie dürfen ausprobieren, Fragen stellen und gemeinsam herausfinden, was Helfen für sie bedeutet.

Dabei zeigt sich schnell: Um ein kleiner Retter zu sein, braucht es nicht viel. Oft sind Aufmerksamkeit, Mitgefühl und der Mut, überhaupt etwas zu tun, der wichtigste Anfang.

„Helfen ist kinderleicht – und das weltweit!“

Ein bisschen Trost kann ganz schön viel bewirken

Pusten, wenn es wehgetan hat. Ein anderes Kind trösten. Hilfe anbieten oder laut nach Unterstützung rufen.

Für die Eichhörnchen wird Erste Hilfe so greifbar. Sie erleben Situationen, die ihnen aus ihrem eigenen Alltag vertraut sind, und entdecken passende Möglichkeiten zu reagieren.

Dabei lernen sie auch, ihre eigenen Grenzen wahrzunehmen. Denn Helfen bedeutet nicht, alles selbst lösen zu müssen. Zu wissen, wann weitere Unterstützung gebraucht wird, gehört genauso dazu.

Und wer selbst einmal nicht weiterweiß, darf selbstverständlich sagen: Hilf mir bitte.

Mit flinken Händen zum eigenen Ersthelfersäckchen

Nach dem gemeinsamen Entdecken werden die kleinen Hände kreativ. Die Eichhörnchen gestalten ihr eigenes Ersthelfersäckchen.

Es wird gebastelt, zusammengestellt und konzentriert gearbeitet. Jeder einzelne Schritt verlangt ein wenig Geduld – und am Ende können die Kinder stolz auf ihr eigenes Werk schauen.

Ganz nebenbei passiert dabei noch viel mehr.

Die Kinder bleiben gemeinsam an einer Aufgabe dran. Sie helfen einander, tauschen sich aus und erleben, wie schön es sein kann, zusammen etwas entstehen zu lassen. Ausdauer, Konzentration und Teamarbeit gehören damit ebenso zum Projekt wie die Freude am gemeinsamen Tun.

Ich kann helfen – und ich darf Hilfe brauchen

Eine der wichtigsten Erfahrungen lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen: Hilfe geht in beide Richtungen.

Die Eichhörnchen erfahren, dass sie anderen etwas zutrauen und Unterstützung anbieten können. Gleichzeitig dürfen sie darauf vertrauen, dass auch jemand für sie da ist.

So wächst aus spielerischem Lernen etwas, das weit über ein Pflaster oder ein Ersthelfersäckchen hinausgeht: ein Gefühl für Gemeinschaft und füreinander Verantwortung zu übernehmen.

Mit welcher Begeisterung die Kinder dabei sind, macht deutlich, wie selbstverständlich Helfen schon für die Kleinsten werden kann.

Genau dafür steht „Kleine Retter ganz groß“.

Helfen ist kinderleicht – und das weltweit!



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