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Kleine Retter ganz groß: Die Gefühlehelden ziehen in unsere DRK-Kitas ein

Manchmal braucht ein großes Gefühl nur einen kleinen Moment der Aufmerksamkeit. Mit den Gefühlehelden entdecken Kinder in unseren DRK-Kitas, wie sie Gefühle verstehen, Bedürfnisse erkennen und einander helfen können.

Gefühle gehören zu unserem Leben. Freude, Wut, Traurigkeit, Angst oder Aufregung begleiten uns durch den Alltag. Doch gerade für Kinder ist es nicht immer leicht, diese Gefühle zu verstehen oder die passenden Worte dafür zu finden.

Genau hier setzt unser neues Projekt „Kleine Retter ganz groß – Gefühlehelden“ an. Es wird von der Techniker Krankenkasse gefördert und richtet sich an Kinder, Eltern und pädagogische Fachkräfte.

Im Mittelpunkt steht eine wichtige Botschaft: Jedes Gefühl darf da sein. Und wir können lernen, gut damit umzugehen.

Erste Hilfe für emotionale Notfälle

Was passiert, wenn die Wut plötzlich ganz groß wird? Wenn die Traurigkeit drückt oder die Aufregung kaum auszuhalten ist?

Unsere Gefühlehelden helfen dabei, solchen Momenten mit Verständnis und Aufmerksamkeit zu begegnen.

Die Kinder lernen, Gefühle zu erkennen und zu benennen. Gemeinsam schauen wir darauf, welche Bedürfnisse hinter einem Gefühl stehen und was in der jeweiligen Situation helfen kann.

Vielleicht braucht jemand Ruhe, Bewegung, Trost oder einfach einen Menschen, der zuhört.

Wer die eigenen Gefühle und Bedürfnisse besser versteht, kann auch die Gefühle anderer Menschen leichter wahrnehmen. So wachsen Mitgefühl, gegenseitige Unterstützung und ein achtsames Miteinander.

Ein besonderer Ort zum Fühlen: die Gefühle-Zone

Mit dem Projekt ist auch eine Gefühle-Zone in unsere Kitas eingezogen.

Sie bietet Kindern und Erwachsenen einen Rückzugsort, an dem alle Gefühle ihren Platz haben.

Ein Gefühle-Poster hilft dabei, das eigene Empfinden sichtbar zu machen. Eine Energiestation lädt dazu ein, neue Kraft zu sammeln und wieder zur Ruhe zu finden.

In einer Schatzkiste warten weitere Möglichkeiten zur Gefühlsregulation: Anti-Stressbälle, Atemübungen und Yoga-Karten geben kleine Anregungen, die im Alltag helfen können.

Dabei geht es nicht darum, unangenehme Gefühle wegzuschieben. Vielmehr lernen die Kinder, sie wahrzunehmen und einen guten Umgang mit ihnen zu finden.

Gemeinsam stark: Kinder, Eltern und Fachkräfte

Die Gefühlehelden begleiten nicht nur die Kinder. Auch Eltern und pädagogische Fachkräfte sind Teil des Projekts.

Die Familien wurden durch Elterninformationen und Aushänge über das Projekt informiert. In der DRK Kita Forschergeist in Parchim wurde außerdem ein Elternabend genutzt, um die Gefühlehelden vorzustellen.

Für die pädagogischen Fachkräfte gibt es eine eigene Team-Box mit verschiedenen Anregungen zur Selbstfürsorge.

Denn auch Erwachsene erleben herausfordernde Gefühle. Ein bewusster Umgang mit den eigenen Bedürfnissen ist eine wichtige Grundlage dafür, Kinder aufmerksam und einfühlsam zu begleiten.

Seelische Gesundheit beginnt im Alltag

Das Projekt greift ein Thema auf, das Menschen jeden Alters betrifft: unsere psychische Gesundheit.

Passend zum Welttag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober 2026 sind in den beteiligten Kitas besondere Angebote rund um Gefühle, Selbstfürsorge und seelisches Wohlbefinden vorgesehen.

Die Gefühlehelden möchten Kinder darin bestärken, ihre eigenen Empfindungen ernst zu nehmen, sich Hilfe zu holen und auch anderen Unterstützung anzubieten.

Diese Fähigkeiten können ihnen helfen, Herausforderungen im Kita- und Schulalltag besser zu bewältigen und Vertrauen in die eigenen Stärken zu entwickeln.

Kleine Gefühlehelden mit großen Fähigkeiten

Manchmal beginnt gegenseitige Hilfe mit einer einfachen Frage: „Wie geht es dir?“

Mit „Kleine Retter ganz groß – Gefühlehelden“ möchten wir Kindern zeigen, dass alle Gefühle zum Leben gehören und niemand mit schwierigen Momenten allein bleiben muss.

Denn wer sich selbst besser versteht, kann auch für andere da sein.

Möchten Sie mehr über unser Projekt „Kleine Retter ganz groß – Gefühlehelden“ erfahren? Sprechen Sie die pädagogischen Fachkräfte in Ihrer beteiligten DRK-Kita an.