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Rudi Radieschen und Günther LauchRudi Radieschen und Günther Lauch

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GESUNDE KITAKÜCHE

Konzept der ganzheitlichen Ernährungsbildung der Kindertagesstätten im DRK Kreisverband Parchim e.V.

zum ganzen Konzept GESUNDE KITAKÜCHE

Rudi Radieschen und Günther Lauch - Wir sind Ackerkita

07.30 Uhr

„Das Frühstück ist fertig!“ sagt Peggy zu den Kindern. Paul und Eric, die im Bauraum ihrer eben konstruierten  Auto-Garage noch ein Dach aufsetzen, holen schnell ihre Namenskärtchen aus dem Regal und markieren so ihr Bauwerk. „Früüüüühstück!“ ruft Max. Er hat schon richtig Hunger. Das Buffet in der Kinderküche ist reich gedeckt: Gurke, Paprika, Käse, Wurst, Butterröschen, Cornflakes, Schwarzbrot, Äpfel, Melone und Banane… „Kann ich noch diese Erdbeere haben?“ fragt Frederik. Na klar. Hier findet jeder, was ihm schmeckt. Dann wird abgedeckt. Alle machen mit.

 

 

Fachbereichsleitung

Ines Müller

Tel.: 03871 / 62 25 44

Mobil: 0172 / 36 33 530

08.00 Uhr

Gut gestärkt geht es wieder an die „Arbeit“: ans Spielen. Die Kinder tummeln sich im ganzen Haus. Sie entscheiden selbst, wo sie aktiv sind und mit wem… Kreativ sein, in Rollen schlüpfen, etwas ausprobieren, die Welt entdecken… Die vielfältige Lernumgebung in den Funktionsräumen weckt Interesse und macht neugierig.

08.40 Uhr

Bjarne ist schon ganz aufgeregt. Heute darf er alle Kinder zum Morgenkreis bitten. Mit dem Gong. Der helle Ton halt durch die Kita. Die Kinder räumen das Spielzeug auf. Carola fragt, wer Eisenbahn fahren möchte. Schnell bildet sich eine Reihe. Mit einem lustigen Lied geht es auf die „Reise" in den Bezugsraum. Um eine „schöne Mitte“ versammeln sich die Kleinen. Das Ritual ist ihnen vertraut. Sie singen, erzählen mit Fingerspielen Geschichten, schauen in den Kita-Kalender, aus dem Karl heute die Karten ziehen darf. Es geht um die Jahreszeit. Lenian springt auf und läuft zum Fenster. „Heute ist Sommer. Die Sonne ist da.“

9.20 Uhr

Mit Gießkanne, Schaufel und Harke ausgerüstet geht es dann zum Acker. „Karla Kartoffel ist noch größer geworden“, stellen die Mädchen fest. Die Jungen schauen mal unter die Blätter der Zucchini-Pflanze. Da gibt es doch glatt etwas zu entdecken… „Marienkäfer fressen winzige Blattläuse auf. Sie helfen uns, damit wir eine gute Ernte haben“, erklärt Peggy. Unkraut braucht heute niemand zupfen: Die Pflanzen sind toll gepflegt. Prima, Kinder!

10.00 Uhr

Klettergerüst, Nestschaukeln, ein mit Sonnensegel überdachter „„Bauplatz“, ein schattiges Plätzchen an der Hecke, an dem man mit der Freundin Geheimnisse teilen kann – alle Kinder spielen an der frischen Luft. Das macht schon wieder hungrig. Lea und Sophie pflücken noch ein paar Kräuter für den Quark, der gerade in der Küche zubereitet wird. Dort haben ein paar Kinder mit Jenny gerade einen Kuchen  gebacken. Für die Vesper am Nachmittag. „Der ist gut“, meint Amelie beim Schüssel auslecken.

11.00 Uhr

Zeit zum Mittagessen. „Hände waschen!“ ruft Johanna. Amy nimmt ihre kleine Schwester Cady an die Hand, damit auch sie mit sauberen Fingern an den Tisch kommt. Dort findet jeder seinen Platz: neben dem Kumpel oder der Freundin. Wer sich aussuchen darf, was er essen möchte, ist mit Appetit. Ulf hat wieder was ganz frisches gekocht und sorgt mit viel Abwechslung immer für leckeres und gesundes Mittag.  Die Freude, wenn selbst Geerntetes auf den Teller kommt, ist groß. Frederik möchte Nachschlag. Lenian reibt sich die Augen. Der Kleine ist schon ein bisschen müde. 

12.00 Uhr

Die Mittagsruhe richtet sich nach dem Schlafbedürfnis jedes einzelnen Kindes. Lenian hat längst die Äuglein zu und träumt vielleicht schon. Max und Paul ruhen ein bisschen aus. Amy und Johanna entspannen einfach. Mit einem Bilderbuch.

14.00 Uhr

„Wo der Spaß den Tisch deckt, schmeckt das Essen!“ Heute sowieso: mit dem selbst gebackenen Marmorkuchen, der so schokoladig ist… Die Wasserkrüge sind schnell geleert. Die Obstteller werden ein zweites Mal gefüllt.

14.30 Uhr

Die Sonne gibt ihr Bestes: Es ist richtig warm. Die kleine Füßen bekommen deshalb eine Abkühlung. In der Kneipp-Kita etwas Selbstverständliches. Paul und Eric bauen derweil noch ein bisschen an ihrer Garage um. Überall wird gespielt. Bis Mama oder Papa zum Abholen kommen. Auf dem Nachhauseweg gibt es eine Menge zu erzählen. „Und morgen früh muss ich gleich nach Rudi Radieschen gucken. Der ist dann bestimmt schon groß genug zum Essen“, freut sich Bjarne auf den nächsten Tag.