· DRK Kita "Forschergeist"

Die Waldforscher sind da!

Forscherfreude entsteht, wenn Ideen Wurzeln schlagen und Neugier auf Abenteuer trifft. In unserer Kita "Forschergeist" wurde gesammelt, abgestimmt, gestaunt, experimentiert – und dabei ganz nebenbei die Welt ein Stück besser verstanden.

Mitbestimmen, entdecken, zusammen wachsen

In unserer Waldgruppe stand eine besondere Aufgabe im Mittelpunkt: Ein eigener Name sollte gefunden werden. Die Kinder wurden selbst zu Ideensammler*innen, hielten ihre Vorschläge fest und brachten sie voller Stolz in die gemeinsame Runde ein. Schritt für Schritt wuchs daraus eine echte Abstimmungskultur – mit gelben Punkten, klaren Entscheidungen und viel Spannung im Bauch.

Im großen Morgenkreis wurde es dann richtig lebendig: Die Stimmen wurden gemeinsam gezählt, Mengen verglichen und Ergebnisse sichtbar gemacht. So wurde Mathematik ganz nebenbei greifbar – als etwas, das hilft, die Welt zu verstehen. Am Ende stand ein klarer Favorit fest: Mit 19 Stimmen haben sich die „Waldforscher“ durchgesetzt. Ein Name, der wie gemacht ist für neugierige Naturentdecker:innen.

Draußen lernen, drinnen staunen

Passend zum neuen Namen ging es für die „Waldforscher“ wieder hinaus in den Wald. Dort wurde nicht nur geschaut, sondern wirklich beobachtet: Blätter, Böden, Geräusche und kleine Spuren wurden zu spannenden Forschungsobjekten. Begleitet von unserer Waldpädagogin Katja entstand ein Raum, in dem Kinder die Natur mit allen Sinnen erkunden und Zusammenhänge selbst entdecken konnten.

Zurück in der Kita wurde weitergeforscht – diesmal auf der Fensterbank. Gemeinsam haben wir Kresse gesät und beobachten nun jeden Tag, wie aus kleinen Körnern erstes Grün entsteht. Ein leises, aber eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Leben beginnt.

Kleine Experimente, große Fragen

Zum Abschluss der gemeinsamen Entdeckerzeit wurde es noch einmal besonders spannend: Zwei Experimente luden zum Staunen und Vermuten ein.

Beim Gummibärchen-Versuch trafen Salzlösung und klares Wasser aufeinander – jeweils mit einem Gummibärchen darin. Die Kinder überlegten eifrig, was passieren könnte und formulierten erste Hypothesen. Die Auflösung bleibt mit Spannung erwartet und zeigt: Forschen braucht Zeit, Geduld und Neugier.

Noch aufregender wurde es beim Flaschen-Experiment mit einem Ei. Mit heißem Wasser, einer Glasflasche und viel Konzentration beobachteten die Kinder, wie das Ei scheinbar „magisch“ in die Flasche gezogen wurde – auch wenn es dabei zerbrach, weil es zu groß war. Gerade solche Momente sind wertvoll: Sie zeigen, dass Forschung nicht immer perfekt verläuft, aber immer Erkenntnisse bringt. Der nächste Versuch wartet bereits.

Mit vielen kleinen und großen Aha-Momenten im Gepäck bleibt vor allem eines spürbar: Kinder sind geborene Forscher:innen – und wir begleiten sie mit Freude dabei, ihre Welt immer wieder neu zu entdecken.



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