Nicht nur die Stadt Parchim feiert in diesen Tagen ein Jubiläum. Auch die Parchimer Filiale der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin hat Geburtstag. „Seit 30 Jahren sind wir hier am Moltkeplatz“, verrät Claudia Kampe von der Sparkasse.
Das nahm das Bankhaus als Anlass, etwas Gutes zu tun und spendet 1000 Euro an das Hospiz „Eldehaus“, das derzeit in der Parchimer Brunnenstraße gebaut wird. „Eigentlich bräuchten wir im Landkreis 22 Hospizplätze“, erklärt DRK-Vizepräsident Wolfgang Waldmüller.
Stefanie Bühring, die Leiterin der Geschäftsstelle, betont, dass es schön sei, dass diese Lücke im Kreis nun geschlossen werden kann. „Wir schaffen die ersten zehn Plätze im Landkreis“, so Waldmüller. Maik Jensen, bei der Sparkasse zuständig für das Privatkundengeschäft, freut sich, dass mit dem Geld etwas Gutes für die Gesellschaft getan werden kann: „Schön, dass wir so etwas in Parchim schaffen können.“
Wie wichtig Spenden wie diese für das Hospiz sind, verdeutlicht Wolfgang Waldmüller: „Ein Hospiz ist nie zu 100 Prozent ausfinanziert. Fünf Prozent müssen durch Spenden finanziert werden. Deshalb hilft uns jeder Cent“, so der stellvertretende Vorsitzende. Inzwischen hat die Sparkasse auch Spendendosen aufgestellt, deren Gewinn an das Eldehaus gehen soll.
Im nächsten Sommer plant der Parchimer Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes, das Hospiz zu eröffnen. Der Bau liegt laut Waldmüller im Plan, die Zwischendecke wurde bereits montiert. Das markante Gebäude der Sparkassenfiliale Parchim am Parchimer Moltkeplatz wurde im Jahr 1862 als Hotel geplant und gebaut. An diese Zeiten erinnern unter anderem der Kronleuchter und die große Treppe in die erste Etage. Zwischen 1994 und 1996 wurde es als Bank umgebaut.
Quelle: Nordkurier
Autorin: Lisa Giewald-Bach
Foto: Lisa Giewald-Bach
Mehr zum Hospiz “Eldehaus” in Parchim erfahren
Artikel “Spende für Parchimer Hospiz” im Nordkurier als PDF-Download
