Kleine Zwerge mit großer Neugier
Ausgangspunkt war ein kreatives Projekt: Mit selbst angerührter Salzlösung malten wir gemeinsam „magische Schneesterne“ auf Papier – zart, durchsichtig und geheimnisvoll. Doch anstatt die übrige Lösung wegzuschütten, stellten wir sie beiseite. Was würde passieren, wenn das Wasser langsam verdunstet?
Täglich warfen wir neugierige Blicke auf das Becherglas auf dem Fensterbrett. Und tatsächlich: Mit der Zeit zeigte sich am Rand eine feine, funkelnde Spur – die ersten Salzkristalle!
Wissenschaft im Alltag – zum Staunen schön
Mit jedem Tag wuchs die Begeisterung. Die Kinder beobachteten, wie sich die Kristalle langsam formten und am Glasrand glänzten. Fragen wurden gestellt: „Wo ist das Wasser hin?“ – „Warum bleibt das Salz zurück?“ Ganz spielerisch entstand dabei ein erstes Verständnis für Verdunstung, Rückstände und natürliche Prozesse.
Was wie Zauberei aussieht, ist Naturwissenschaft im Kinderformat – greifbar, sichtbar und faszinierend.
Lernen, das hängen bleibt – und glitzert
Ob im Experimentieren oder beim Beobachten: Unsere Moosterzwerge erleben Bildung mit allen Sinnen. Sie lernen, dass Forschen nicht nur im Labor stattfindet, sondern direkt im Kita-Alltag – mit einfachsten Mitteln und großer Wirkung. Solche Erfahrungen stärken Neugier, Geduld und das Vertrauen in die eigene Entdeckerfreude.
Und wer weiß – vielleicht wachsen die nächsten Kristalle ja schon in einem anderen Glas, bereit, entdeckt zu werden.


