Mit einem symbolischen Scheck über 810 Euro unterstützten sechs Auszubildende im dritten Lehrjahr der Ausbildung zum/zur Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement am 7. Januar den Förderverein des stationären DRK-Hospizes „Eldehaus“. Die Spendenübergabe fand in der Geschäftsstelle des DRK Kreisverband Parchim e.V. statt.
Die Spende ist das Ergebnis eines Kuchenbasars, den die Jugendlichen im Rahmen ihrer Projektplanung eigenständig organisiert hatten. Der Basar fand am 15. November im Rahmen einer Keramikausstellung im Mandys Keramikstübchen in Parchim statt. Planung, Organisation und Durchführung lagen vollständig in der Verantwortung der Auszubildenden Sahra Mierach, Leonie Henning, Lilly Dierich, Phillip Krüger, Rieca Jastram und Mathies Tiede.
Starke Unterstützung aus Parchim und der Region
Große Unterstützung erhielten die Jugendlichen aus Parchim und Umgebung. Für den Kuchenbasar stellten mehrere regionale Betriebe Blechkuchen zur Verfügung, darunter die Bäckerei Pahnke, die Bäckerei Ickert sowie die Traditionsbäckerei Mahnke. Zusätzlich beteiligten sich zahlreiche Freundinnen und Freunde mit selbstgebackenen Kuchen. Holger Nüsch von den Hafenterrassen unterstützte die Aktion mit warmen Getränken.
Die Verbindung zur Traditionsbäckerei Mahnke zeigte sich auch am Tag der Spendenübergabe: Zeitgleich zur Übergabe der Azubi-Spende wurde in derselben Runde auch der Erlös aus der Stollenaktion der Bäckerei Mahnke an den Förderverein übergeben. Beide Spendenaktionen stehen exemplarisch für das starke regionale Engagement zugunsten des entstehenden Hospizes.
„Lass Liebe da.“
Neben der finanziellen Unterstützung übergaben die Jugendlichen auch eine besondere Geste: Unter dem Motto „Lass Liebe da.“ sammelten sie herzliche Botschaften und Wünsche für die zukünftigen Gäste des Hospizes. Die liebevoll gestalteten Karten wurden gemeinsam mit der Spende überreicht und verdeutlichten, dass es bei ihrem Engagement nicht nur um Geld, sondern vor allem um Menschlichkeit ging.
Zusätzlich stellten die Auszubildenden eine Spendendose auf. Der Inhalt wird derzeit noch ausgezählt und ebenfalls an den Förderverein weitergegeben.
Warum Spenden für die Hospizarbeit unverzichtbar sind
Hospizarbeit ist kein Geschäftsmodell – und das ist gut so. Der Gesetzgeber schreibt in § 39a Abs. 1 SGB V vor, dass stationäre Hospize mindestens fünf Prozent ihrer Kosten durch Spenden finanzieren müssen. Diese Mittel werden über Fördervereine eingeworben. Für das DRK-Hospiz „Eldehaus“ bedeutet das einen jährlichen Bedarf von rund 100.000 Euro.
Jede Spende an den Förderverein hilft dabei, die Voraussetzungen zu schaffen, um Menschen in ihrer letzten Lebensphase würdevoll, liebevoll und menschlich begleiten zu können.
Bitte (ver)stärken Sie den Förderverein des DRK-Hospizes „Eldehaus“.


