Jede Menge Mut, Bewegung und Erfolgserlebnisse – das war die Wassergewöhnungswoche für die DRK-Kitas in Parchim, Sternberg und Umgebung. In den vergangenen Tagen wagten sich zahlreiche Kinder aus verschiedenen Einrichtungen mit großer Neugier und Begeisterung ins Wasser – viele zum ersten Mal. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur die spielerische Annäherung an das Element Wasser, sondern auch das soziale Miteinander, gegenseitiges Unterstützen und ganz viel Freude an Bewegung.
Sicherheit an erster Stelle
Bevor es ins Wasser ging, wurden an allen Standorten grundlegende Baderegeln besprochen: Niemand geht allein ins Wasser, die Gruppe bleibt zusammen, und auch kleine Signale wie „Ich gehe kurz zur Toilette“ wurden eingeübt. Diese wiederkehrenden Rituale stärkten das Verantwortungsgefühl der Kinder – und vermittelten spielerisch wichtige Verhaltensregeln.
Individuelle Fortschritte, gemeinsame Erfolge
Ob bei den „Forschergeistern“ in Parchim, den „Sternberger Kinnings“ oder den Gruppen am Wockersee – alle Kinder hatten die Möglichkeit, in ihrem eigenen Tempo Erfahrungen zu sammeln. Einige wagten sich vom Steg zu springen, andere meisterten die ersten Gleitübungen oder schwammen mit und ohne Hilfsmittel. Besonders schön: Viele Kinder, die anfangs noch unsicher waren, konnten durch Zuspruch und Zeit eigene Erfolgserlebnisse feiern. So platzte in Sternberg bei Ada der berühmte Knoten – am letzten Tag schwamm sie ganz ohne Brett oder Nudel. Bravo!
Wetterfest mit Plan B
Nicht an allen Tagen spielte das Wetter mit. In einigen Gruppen wurde spontan umgeplant – und statt Wasserspaß draußen, gab es Trockenübungen drinnen, LÜK-Geschichten zu Baderegeln oder spannende Gespräche über Schwimmziele und persönliche Grenzen. Auch diese Zeiten wurden wertvoll genutzt und halfen, das Vertrauen und die Vorbereitung auf den nächsten Sprung ins Wasser zu stärken.
Mit ganzem Herzen dabei
Dank der engagierten Teams vor Ort – wie Sarah, Carmen, Florian, Veronika, Mella und vielen mehr – konnten die Kinder in einem geschützten Rahmen wachsen und über sich hinauswachsen. Immer wieder schallte es über die Seen: „Anhocken, grätschen, schließen!“ – die Übungsformel für die Beinbewegung beim Brustschwimmen wurde schnell zum Ohrwurm. Begleitet von Musik, Spielen und der berühmten „Halli-Galli-Runde“ kam der Spaß nie zu kurz.
Fazit: Ein voller Erfolg!
Die Wassergewöhnung war für alle Beteiligten ein voller Erfolg – mit viel Bewegung, Lernfreude, kleinen Mutproben und großen Entwicklungsschritten. Einige Kinder durften sogar ihr Seepferdchen ablegen – für viele andere war es ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg dahin.
Wir danken allen Kindern, Eltern und pädagogischen Fachkräften für ihre Offenheit, ihren Mut und ihren Einsatz. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung – vielleicht beim nächsten Schwimmkurs!